Brandschutzerziehung mit dem Kindergarten der Kreuzgemeinde

Die angehenden Schulkinder des Kindergartens der Kreuzgemeinde bereiteten sich auf den Besuch der Ortsfeuerwehr Lehndorf vor.
Nachdem das Lied: „Alarm! Alarm!“ gesungen wurde und dieses uns schon eine kleine Hilfe gab, wie man einen Notruf richtig absetzt, haben die Kinder diesen auch gleich ausprobiert. „Das müssen immer fünf W’s sein!“, sagte ein Kind gleich. Wurde da etwa heimlich geübt?
Die Kinder „alarmierten“ die Feuerwehr zu verschiedenen Notfällen und wurden dabei immer sicherer. Doch was muss denn ein Feuerwehrmitglied anziehen, wenn es zu einem Einsatz gerufen wird? Nach und nach sammelten die Kinder die Ausrüstung, die dann auch gleich genauer angesehen wurde.
Doch wie verhält man sich, wenn man sich selber in einem brennenden Raum oder Haus befindet? Die Kinder waren auch darüber schon sehr gut informiert. Bis auf zwei, drei Ausnahmen haben sogar alle schon Rauchmelder zu Hause. Natürlich wurde auch der Alarmton von einem Rauchmelder ausprobiert.
Am Beispiel des sogenannten Rauchhauses konnten die Kinder sehen, wie sich der Rauch im Haus verteilen kann, wenn Türen und Fenster geöffnet sind.
Die Kinder bekamen ein kleines Büchlein über die Rauchmelder und auch „Kinder Finder“. Dieses sind gelbe, reflektierende Dreiecke, die im unteren Drittel der Kinderzimmertür geklebt werden sollen, damit im Brandfall gleich von der Feuerwehr erkannt wird, dass hier ein Kinderzimmer ist und dieser Bereich noch sensibler durchsucht werden muss.
Am Ende der Vorbereitung auf den abschließenden Besuch bei unserer Ortswehr, gab es noch einen kleinen Film, wie ein Rauchmelder überhaupt funktioniert und alles noch einmal zusammen gefasst wurde.
Am Freitag, den 28. Mai kamen die Kinder zu uns in das Feuerwehrhaus, wo vier Kameraden schon auf sie warteten. Die Kinder „alarmierten“ die Feuerwehr, weil fiktiv der Baum neben dem Feuerwehrhaus brannte. Sie imitierten einen Funkmeldeempfänger – die Sirene brauchten wir nicht nachzumachen, da sie bald nicht mehr ausgelöst wird – und die Kameraden kamen in das Haus gelaufen, zogen sich um und fuhren zum Einsatz. Die Kinder konnten sehen, wie ein Standrohr und der Verteiler gesetzt wird und dann wurde der „Brand“ gelöscht.
Anschließend konnten die Kinder selber löschen und auch mit der Kübelspritze die Zielwand treffen.
Nachdem alle eine kleine Frühstückspause gemacht haben, wurde noch das Fahrzeug erkundet und auch hineingegangen. Der Lichtmast wurde ausgefahren und alle Geräte angesehen.
Am Ende gab es für alle Kinder noch eine Urkunde, da sie erfolgreich an der Brandschutzerziehung teilgenommen haben.
Bericht: Tjade Knappe
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