Brandschutzerziehung mit den Kindergärten Hubeta und Kreuzgemeinde

Vom 14. bis 17. Juni beschäftigten sich die angehenden Schulkinder der Kindergärten Hubeta und der Kreuzgemeinde mit dem Thema Feuer und Feuerwehr.

Zuerst starteten sie mit Experimenten. Ausgerüstet mit Schutzbrillen und Tiegelzangen stellten die Kinder fest, wie schnell verschiedene Stoffe Feuer fangen können und wie schnell sie abbrennen.

Brandschutzerziehung hautnah erlebt
Brandschutzerziehung hautnah erlebt

Am nächsten Tag wurde fleißig der Notruf geübt. Was muss ich sagen? Was kann helfen, damit schnell die richtige Hilfe kommt. Mit Hilfe des Notruftelefons durfte dann auch „echt“ der Notruf gewählt und telefoniert werden. Das war schon ganz schön aufregend, auch wenn es nur eine Übung war.
Doch wie rüsteten sich die Feuerwehrleute aus, wenn sie in den Einsatz fahren? Nach und nach wurde die persönliche Schutzausrüstung angezogen und auch von den Kindern untersucht.

Am Donnerstag ging es dann um den Brandrauch. Warum ist er so gefährlich? Wie verhalte ich mich, wenn es brennt? Am Rauchhaus konnten die Kinder sehen, wie schnell sich der Rauch ausbreiteten kann.
Danach beschäftigten sich die Kinder noch mit dem Rauchmelder. Fast alle haben schon Rauchmelder zu Hause. Doch wie funktioniert so ein Rauchmelder? Dazu gab es einen Film von der Sendung mit der Maus, wo auch noch einmal der Notruf wiederholt wurde und auch die persönliche Schutzausrüstung.

Der große Abschluss war dann am Freitag. Die Kindergärten kamen in das Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Lehndorf, wo schon einige Kameraden warteten. Nachdem die Kinder gefrühstückt hatten, wurde nach und nach ein fiktiver Einsatz aufgebaut. Woher weiß die Feuerwehr, wo die Hydranten zu finden sind. Der Verteiler wurde gesetzt und die Wasserversorgung aufgebaut, bis dann das 1. Rohr vorgenommen wurde.
Danach waren die Kinder dran. Alles etwas kleiner und mit Kübelspritze konnten sich dann die Kinder beim Löschen versuchen. Das Pumpen ging ganz schön in die Arme.
Natürlich wurde auch das Fahrzeug untersucht und auch einmal probe gesessen. Am Ende bekamen dann alle Kinder eine Urkunde für die erfolgreiche Brandschutzerziehung.

Tjade Knappe
Stadtbrandschutzerzieher





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