Einsatzbericht: Wasserschaden Datum: Mittwoch, 14.07.2010, 21:09 - 00:30 Uhr Ort: Kanzlerfeld, Walter-Hans-Schultze Straße
Am Abend des 14. Juli 2010 wurde die Ortsfeuerwehr Lehndorf ins Kanzlerfeld alarmiert, gemeldet war ein großer Wasserschaden in der Walter-Hans-Schultze Straße. Bei der Alarmfahrt fuhr die Ortsfeuerwehr direkt hinter dem Rettungswagen des Umweltzuges, sodass die Lehndorfer Staffel zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr am Einsatzort eintraf. Bei der Erkundung wurde ein ca. 10 cm hoher Wasserstand im Keller festgestellt, der durch nachlaufendes Wasser aus dem Gartenpool weiter zu steigen drohte. Zunächst wurde eine Tauchpumpe in Stellung gebracht und mit einer Wanne nachlaufendes Wasser aufgefangen. Parallel wurde versucht das Leck abzudichten.
Um das nachlaufende Wasser jedoch zu stoppen deckte ein Trupp der Ortsfeuerwehr den Bodenablauf im Pool mit der Gully-Schnellabdichtung ab. Das Wasser konnte nun aus dem Keller abgepumpt und die restlichen 1-2 cm Wasser mit dem Wassersauger des KLAF aufgenommen werden. Um den Druck von der defekten Leitung zu nehmen wurde sich dazu entschlossen das Wasser aus dem kleinen Pool zu pumpen. Hierzu wurden von der Hauptwache das Modul "Chiemseepumpen" nachgefordert - Alte Bekannte für die Mitglieder des "Fachzuges 87 - Wasserförderung", da im Frühjahr 2009 mit den damals neu beschafften Hochwasserschutzpumpen ein Ausbildungsdienst durchgeführt wurde. Nach dem Eintreffen der Pumpen wurde eine in den Pool gelassen und mit der Wasserförderung begonnen. Später, als die eingesetzte Tauchpumpe im Keller nicht mehr benötigt wurde, wurde sie zur Unterstützung der Hochwasserschutzpumpe eingesetzt. Aufgrund der Menge an zu fördernden Wasser und dem Druck, der von der Pumpe aufgebaut werden musste, dauerte dieser Vorgang etwa eineinhalb Stunden an. Bei diesem Einsatz baute sich von Nord-Westen her eine Gewitterfront auf, die im gesamten Stadtgebiet Paralleleinsätze für die Feuerwehr Braunschweig verursachte. Daher wurden nach und nach die Einheiten der Berufsfeuerwehr abgezogen, sodass der Inspektionsdienst der Berufsfeuerwehr beim Leerpumpen der Wasserstelle die Einsatzstelle an die Ortsfeuerwehr übergab. Nachdem das Wasser soweit aus dem Pool gepumpt worden war, dass von der über dem Abfluss stehenden Wassersäule keine Gefahr mehr ausging, wurden die "Chiemsee-" und Tauchpumpe wieder rückgeholt. Als dann auch wieder das eigene Material auf dem Fahrzeug verlastet war konnte die Staffel der Ortsfeuerwehr wieder zum Gerätehaus einrücken. Im Gerätehaus wurden dann noch Schläuche mit den Reserven getauscht, das Fahrzeug grob gereinigt und eine kurze Abschlussbesprechung durchgeführt, sodass der Einsatz für die sechs ausgerückten Kameraden (nach Alarmierung waren 16 Kameradinnen und Kameraden am Feuerwehrhaus) um 0:30 Uhr beendet werden konnte.
Eingesetzte Einheiten:
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