Alarmierung:


Während des Notruf-Telefonats geben die Beamten der integrierten Einsatzleitstelle (im Gebäude der Hauptwache der Berufsfeuerwehr Braunschweig) die genannten Daten in den Einsatzleitcomputer ein.

Integrierte Regionalleitstelle Braunschweig / Peine / Wolfenbüttel
Foto: BF Braunschweig


Dieser berechnet in Sekundenschnelle Einsatzvarianten und gibt Sie am Bildschirm aus.

Dazu gehören z.B. welche Art von Kräften, wie viele Kräfte und welche Fahrzeuge benötigt werden. Der Disponent aktiviert daraufhin die Alarmierungen für alle benötigten Einsatzkräfte.

Die Beamten der Berufsfeuerwehr in den drei Wachen (Hauptwache, Südwache, Flughafenwache) werden über einen "Gong" benachrichtigt. Danach erhalten sie entweder einen Voralarm oder durch die auf den Gong folgende Durchsage ihren Einsatzbefehl. Anschließend besetzen sie die alarmierten Fahrzeuge und machen sich auf den Weg. Auswärtige Fahrzeuge werden über Sprechfunk oder via Funkmeldeempfänger benachrichtigt. 

Die Freiwilligen Ortsfeuerwehren werden mit Sirene und Funkmeldeempfängern alarmiert und anschließend via Sprechfunk detailliert benachrichtigt.



Die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Lehndorf im Detail


Die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Lehndorf erfolgte bis zum Juni 2010 noch über zwei Sirenen, welche auf dem Turm der Grundschule Lehndorf-Siedlung und auf dem Dach der Aussenstelle Lehndorf der HvF installiert waren.

Bei dringlichen Einsätzen, wie z.B. Brandeinsätzen oder immer dann, wenn Menschenleben in Gefahr war, wurden die zwei Sirenen und die Funkmeldeempfänger zusammen ausgelöst.

Nachdem die Ortsfeuerwehr Lehndorf im Mai komplett mit Funkmeldeempfänegern ausgerüstet worden ist, wurden beide Sirenen abgebaut. Somit fällt auch der laute Probealarm an jeden dritten Samstag im Monat weg, wenn in ganz Braunschweig um 12:30 Uhr die Sirenenanlagen und Funkmeldeempfänger getestet werden.

Nach und nach sollen die Sirenenanlagen aus Braunschweig verschwinden. In Lehndorf hat die letzte der beiden Sirenen mitte Oktober 2010 das Dach des Lehndorfer Turmes verlassen müssen.

Ton der Sirene

Ton des Funkmeldeempfängers

Bei einer Alarmierung liefen die Sirenenanlagen drei Mal an. Der jeweilige Dauerton betrug 15 Sekunden, inklusive sieben Sekunden Pause. Bei dem oben beschriebenen Probealarm liefen die Sirenen nur ein Mal an (15 Sekunden, inklusive sieben Sekunden Pause). Bei einem Katastrophenalarm gaben die Sirenenanlagen für eine Minute einen auf- und abschwellenden Heulton. Für eine Entwarnung heulten die Sirenen eine Minute mit einem gleichbleibenden Dauerton.

 

© Feuerwehr Lehndorf 2012